
WANDELBAR - WINTER 2026
In diesem Projekt werden die Grenzen zwischen akustischem Instrumentalklang und dessen Wandlungen durch elektroakustische Bearbeitungen erforscht. Diese verändern den Klang zu einem erweiterten Klangobjekt.
Unser Duo verwandelt sich in ein Laboratorium für Klangtransformation. Die Instrumente erscheinen dabei als modulierbare und sich weiterentwickelnde Klangkörper, die zwischen physischer Präsenz, elektronischer Projektion und konzeptueller Reflexion oszillieren.
Das Programm deckt ein breites Klangspektrum ab: von Solostücken mit oder ohne Verarbeitung des akustischen Klangs bis hin zu einer Komposition, in der sich Bratsche und Saxophon in Lautsprecher verwandeln.
Programm
Prologue für Viola solo - 1976
Gérard Grisey
des cerisiers en fleurs - 2026
Capucine Seuret
CIRCUITS für Feedback saxophone solo - 2022
UA - 2026
DATEN
01.12.26 La Voirie, Biel
19.12.26 Neubad, Luzern

WERKSTÜCK - Herbst 2026
In diesem interdisziplinären Rechercheprojekt werden Musik, Bildende Kunst und traditionelles Handwerk verbunden, indem historische Techniken der Textilproduktion in zeitgenössische Klangkunst und Performance übersetzt werden. Dabei stehen sowohl die ästhetischen und mechanischen Prozesse des Handwerks als auch deren gesellschaftliche und geschlechtsspezifische Zuschreibungen im Fokus.
Das Duo Klexs initiiert in Zusammenarbeit mit der Luzerner Künstlerin Pia Matthes sowie dem Percussionisten Julien Megroz ein interdisziplinäres Projekt an der Schnittstelle von Musik, bildender Kunst und traditionellem Handwerk. Ziel ist es, historische Handwerkstechniken in zeitgenössische Klangkunst sowie performative Formate zu übertragen und neu zu interpretieren.
Pia Matthes setzt sich seit Jahren mit der Ästhetik und den kulturellen Narrativen traditionellen Handwerks auseinander. In ihren Arbeiten überführt sie diese in neue künstlerische Kontexte – so etwa im Rahmen des Festivals SoundArt auf Dreilinden (2024), wo sie mit March for Jacquard ein Werk auf Basis historischer Webmuster entwickelte.
Die Zusammenarbeit der Vier führt diese Auseinandersetzung im Bereich der Textilproduktion weiter und enthält auch die mechanischen und motorischen Aspekte, welche zur Textilproduktion benötigt werden.
Im Zentrum der künstlerischen Forschung steht die Übertragung von Strukturen, Bewegungsabläufen und Herstellungsprozessen aus der Textilproduktion in Klang, Komposition und Performance.
Als künstlerisches Ergebnis entsteht eine (begehbare) Installation, die zugleich Instrument, Resonanzkörper und visueller Raum ist. Sie wird in einem kollektiven Arbeitsprozess entwickelt und bildet den performativen Kern des Projekts.

DATEN
26.10 - 08.11.2026 RESIDENCE
ABSURDITÄT
Anfang 2026
Absurdität – ein Wort, das unsere Gegenwart treffend beschreibt. Zwischen globalen Krisen und den inneren Spannungen der Kunstwelt sucht unser neues Projekt nach Wegen, das Unfassbare zu fassen. Statt politischer Parolen setzen wir auf das Spiel mit dem Ungewöhnlichen: Musik und Performance, die im ersten Moment komisch oder rätselhaft wirken.
Die Absurdität ist hier nicht nur ein Spiegel der Welt, sondern auch ein Werkzeug: Sie bringt zum Schmunzeln und öffnet Räume für neue Gedanken. Die Neukompositionen von und mit Felix Nussbaumer, bzw. Gemma Ragués Pujol wird umrahmt mit Werken von Peter Conradin Zumthor,Georges Aperghis, Charlotte Torres und Carola Bauckholt.
MItwirkende
Duo Klexs
Léa Legros-Pontal
Silke Strahl
&

Programm
Vakuum Lieder (2017)
Retrouvailles (2013)
music for one alto saxophone (UA)
Felix Nussbaumer
Kleinbasel Free Tour (UA)
HRR GLL SRR
Hommage à Prokofiev (2020)
Charlotte Torres, arr. Silke Strahl
Lemnaminor ?! - Ab 2023
Klexs für Kinder
Zwei Freundinnen treffen sich nach langer Zeit wieder. Ein alter Streit flammt wieder auf und sie versuchen, ihn mit ihrer eigenen Sprache, auf ihre eigene Weise zu schlichten. LEMNAMINOR?! - ein Stück über Freundschaft und Kommunikation.
MItwirkende
Léa Legros-Pontal – Bratsche, Sprache, Performance
Silke Strahl - Saxophone, Sprache, Performance
Christine Cyris – Regie


